Betriebsurlaub

Von 5. - 13. März bleibt das Winterfest-Büro geschlossen. Ab dem 16. März sind wir wieder persönlich erreichbar.


Das war das Winterfest '14

Eine bewegte und intensive Festivalzeit ging am 6. Jänner zu Ende. Bunte Lichterketten und festlich erleuchtete Circuszelte prägten sechs Wochen lang das Bild des Volksgartens – eine märchenhafte Kulisse, in der sich der Zauber des Nouveau Cirque gänzlich entfalten konnte und bei seinem Publikum eine Bandbreite der Emotionen hervorrief.

Mit drei Circuscompagnien aus Frankreich sowie einer Gruppe aus Spanien, den Veranstaltungen im historischen Spiegelzelt und der Dokumentation „Grazing the Sky“ im Das Kino darf das Winterfest auf eine erfolgreiche Festivalzeit zurückblicken – im Circusrund, auf der Bühne und Leinwand.

Turbulent ging es unter dem Chapiteau des Cie Akoreacro zu. Kräftige Celloklänge verliehen dem rotierenden Cyr Wheel noch mehr Dynamik und Eindringlichkeit, Tischtennisbälle verschwanden im Inneren des Klaviers und ein verschmitztes „Gracias“ hat wohl noch nie so viel Sympathie und Gelächter erzeugt. Jenseits des Teiches zogen Cirque Trottola & Petit Théâtre Baraque das Publikum in ihre traumversunkene Welt. Eigensinnige Charaktere knallten in der Löwengrube ihres Zeltes mit der Peitsche, ließen Hunde tanzen, bekämpften und versöhnten sich. Versöhnlich begegneten sich auch Victor und Kati des Cirque Aïtal, nachdem sie die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung durchlebt und am Ende im gelb schummrigen Licht der Autoscheinwerfer Momente der Zweisamkeit zärtlich auskosteten. Manuela tanzt ein letztes Mal für ihren verstorbenen Aurelio, ein Plastiksackerl rockt zu „Highway to Hell“ – im winzigen Caravan von ymedioteatro erzählten drei Paar Hände mit wenigen Requisiten Geschichten, die berührten und entzückten.

Rund 29.200 BesucherInnen durften wir bei 334 Vorstellungen (inkl. ymedioteatro) empfangen. Das Winterfest bedankt sich bei seinen Sponsoren und Förderern, beim Publikum für sein Kommen und beim gesamten Team für seinen Einsatz. Gracias!


Eine Heimat für das Winterfest

Das Winterfest wünscht sich eine beständige Heimat, die in Form des großen Circuszeltes, in dem u. a. die 7 Fingers letztes Jahr auftraten, Wirklichkeit werden soll. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, fanden sich am letzten Tag des Winterfest 14 drei junge Musiker und ein Großer seines Fachs, den eine leidenschaftliche Liebe mit dem Circus verbindet, zu einem Benefizabend zusammen. Karl Merkatz und die Brass Bros. gestalteten einen Abend, dessen Erlös dem Ankauf des Zeltes zugute kommt. Die Salzburger Nachrichten beteiligen sich an der Aktion, indem sie den Erlös des Abends verdoppeln.

Auch Sie können diesen Traum Wirklichkeit werden lassen und eine Patenschaft für Ihre persönlichen Quadratmeter Circuszelt übernehmen!

 


Rückerstattungen Cirque Aïtal

Zur Rückerstattung der Tickets der entfallenen Vorstellungen von "Pour le meilleur et pour le pire" des Cirque Aïtal von 2. - 6. Januar wenden Sie sich bitte an das Winterfest-Büro 0662/887580 oder an Ihre jeweilige Vorverkaufsstelle.

Karten, die über das Winterfest erworben wurden, können bis Ende Februar im Winterfest-Büro [MO bis DO 09 - 17 Uhr, FR 09 - 14 Uhr] zurückgegeben oder per Post retourniert werden:

Festival im Volksgarten GmbH
Rettenpacherstraße 13
5020 Salzburg


Salzburgpreis für Georg Daxner und sein Winterfest

Jährlich vergibt der Kulturfonds der Stadt Salzburg Preise für bemerkenswerte Leistungen im Bereich Kunst & Kultur sowie Wissenschaft & Forschung. Bereits im Sommer hat das Kuratorium Georg Daxner den "Salzburgpreis des Kulturfonds" zuerkannt. Die Auszeichnung wurde von Bürgermeister Heinz Schaden bei der Winterfest-Eröffnung am 25. November 2014 an Evelyn Daxner-Ehgartner überreicht.

"Georg Daxner hatte den Mut und die Beharrlichkeit, seinen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen. Seiner unbedingten Leidenschaft für die Magie des Cirque Nouveau hat er im Winterfest Form gegeben und dem Publikum und der Stadt Salzburg ein wunderbares Geschenk gemacht. Was uns allen bleiben wird, ist sein Traum." (Bürgermeister Heinz Schaden)

Das Filmportrait im Rahmen der Preisverleihung können Sie hier ansehen.



© Magdalena Lepka

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© Clemens Kois

© Magdalena Lepka

© Magdalena Lepka

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